Planungsprozess der KEK Vollversammlung

Vom 26. Bis 29. Mai 2013 trifft sich der Planungsausschuss (APC) der KEK-Vollversammlung zum letzten Mal in Stuttgart vor der KEK-Hauptversammlung. Wir wollen die Zeit nutzen zum Abschluss der Vorbereitungsarbeiten und für die Feinabstimmung des Versammlungsprogrammes und der Methodologie.

Die letzten zweieinhalb Jahre waren eine  bewegte Zeit für den Planungsausschuss. Ziel war es, eine Gruppe von Leuten zu bilden, welche bereits Erfahrung in der Eventplanung haben. Gleichzeitig sollten die Mitglieder auch die geographische und konfessionelle Diversität wiederspiegeln, ohne jedoch zu viele Personen ins Spiel zu bringen. Der Planungsausschuss ist auf diesen Grundgedanken aufgebaut. Von allem Anfang an war es auch notwendig, Mitarbeiter vom Zentralausschuss, der Revisionsarbeitsgruppe und/oder dem Finanzausschuss in einzelne Teile des Prozesses mit einzubinden. 

Die unmittelbare Herausforderung für die Gruppe bestand darin, dass zum Zeitpunkt in dem die Planung ansetzte, weder ein KEK Generalsekretär noch ein Finanz- oder  Organisations-verantwortlicher für die Versammlung im Amt waren. Als erste Aufgabe galt es also eine Finanzplanung und ein Budget zu erstellen, sowie unverzüglich auch Fundraising für die Vollversammlung zu betreiben. Einige der Mitglieder haben im Fundraising ausserordentliche Arbeit geleistet und wir sind den Kirchen welche die Vollversammlung bereits unterstützt und möglich gemacht haben, zu tiefem Dank verpflichtet. 

Aufgrund der finanziellen Lage der KEK musste das Format der Vollversammlung reduziert werden. Der Planungsausschuss hat viel Zeit damit verbracht, die Versammlung auf ein Minimum zu beschränken, und dabei trotzdem eine demokratische und ausgewogene Vertretung gemäss der aktuellen KEK Verfassung zu gewährleisten. Dies hat leider einen Einfluss auf die Anzahl der Partner, Gäste und Beobachter die mit dabei sein können. Auch die Kirchenvertretungen sind kleiner, was wiederum einen Einfluss hat auf deren Ausgewogenheit im Hinblick auf Geschlecht, Alter und Positionen innerhalb der Delegationen. Dieser Punkt sollte auch an der Vollversammlung zur Sprache kommen.

Die wichtigste Aufgabe für den Planungsausschuss bestand darin, ein Programm zu erstellen, das es den Delegierten erlaubt, ihre Arbeit zu verrichten und Entscheidungen über die Zukunft der KEK auf demokratische und transparente Art und Weise zu treffen. Dazu musste erst einmal der Vorschlag für die Revision der KEK vorliegen. Der Planungsausschuss hat dann den Revisionsvorschlag, die Diskussionen unter KEK-Mitgliedskirchen und den Uppsala Bericht analysiert und darauf gestützt das Versammlungsprogramm ausgearbeitet. Der Beitrag der Revisionsarbeitsgruppe und der Mitgliedskirchen war für diesen Prozess enorm wichtig. 

Um die aktive Teilnahme der Mitgliedskirchen im Revisionsprozess sicher zu stellen, hat der Planungsausschuss beschlossen, für die Delegierten ein reich befrachtetes und anspruchsvolles Businessprogramm bereit zu stellen. Wir danken dem Gottesdienstausschuss für  seinen wichtigen Beitrag zum Planungsprozess, den ökumenischen Jugendorganisationen für die Mithilfe bei der Planung des Jugend- und Stewardprogramms, dem Lokalausschuss für die Vorbereitung von Empfang, Programmteilen und Logistik, sowie Mitarbeitern und Freiwilligen, welche sich dafür einsetzen, dass sich die verschiedenen Teile schliesslich zu einem grossen Ganzen zusammen fügen.  Wir hoffen, dass sich die Delegierten aktiv in die Plenarsitzungen, Arbeitsgruppen, Gottesdienste und informelle Gespräche einbringen werden, um so die erfolgreiche Zukunft der ökumenischen Zusammenarbeit in Europa sicher zu stellen. 

/Beate Fagerli
Planungsausschussmitglied, Kirche von Norwegen

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