Julio Murray - Hauptredner

In Lateinamerika erwarten christliche Anhänger von CLAI (dem  Lateinamerikanischen Kirchenrat), dass er für die Demütigen und Ausgegrenzten ein Zeichen der Hoffnung und der Bevollmächtigung ist und Zeugnis von der Vielfalt in der Region ablegt. 

Deshalb ist es sehr angebracht, den Mann, der gerade seine sechsjährige Amtszeit als  Präsident von CLAI beendet, Pfr.  Julio Murray, Bischof der bischöflichen (anglikanischen) Kirche von  Panama, als Hauptredner zur 14. Vollversammlung der KEK am 4. Juli in Budapest einzuladen.

Als zwei aktive ökumenische  regionale Akteure haben KEK und  CLAI in den letzten Jahren engere Verbindungen geknüpft und bewiesen, wie kirchliche Gremien bei der Vertretung christlicher Werte regional und weltweit eine wichtige Rolle spielen können.

Bischof Julio wurde im Januar 2001 Mitglied des Vorstands des Lateinamerikanischen Kirchenrates und im Februar 2007 nach einer umstrittenen Wahl der erste schwarze Präsident von CLAI, eine Stelle, die er bis  May 2013 bekleidete.

Die KEK glaubt, dass die Anwesenheit von  Bischof Julio in Budapest eine gute Gelegenheit sein wird, die Partnerschaft zwischen  KEK und CLAI neu zu bekräftigen und die enge Zusammenarbeit der beiden  regionalen Kirchenorganisationen in den letzten Jahren seit der Vollversammlung im Juli 2009 in  Lyon zu würdigen.

CLAI muss sich genauso wie die KEK den Herausforderungen des derzeitigen wirtschaftlichen Klimas stellen und sich als Stimme der Kirchen in ihrer Region behaupten.

Der lateinamerikanische Kirchenzusammenschluss wurde  1982 gegründet und hat seinen Hauptsitz in der ekuadorianischen Hauptstadt  Quito. Er vereinigt derzeit  188 protestantische Kirchen und Konfessionen aus 20 Ländern. Seine Hauptaufgabe ist die Beratung und Koordinierung der Gemeindearbeit. 

Julio MurrayJulio Murray