Im Regen drehen

Der ungarische Fernsehkorrespondent Tislér Géza und der MTVA-Kameradirektor Attila Kilian sind mehr als 12 Stunden durch den Regen bis nach Genf gefahren, um einen TV-Dokumentarfilm über die 14. KEK-Vollversammlung zu drehen.

Etwa einen Monat vor dem Ereignis haben sie einen Film über die KEK zusammengestellt, der vor der KEK-Vollversammlung in Budapest am 3. Juli im ungarischen Fernsehen gezeigt und danach auch anderen europäischen Sendern zur Verfügung gestellt wird.

Sie haben sich den nassesten Tag des Jahres für ihren Film ausgesucht – und es war ein sehr nasses Jahr!!  

Das Team arbeitete unermüdlich während des ganzen Tages und interviewte KEK-Generalsekretär  Guy Liagre zunächst an dem Stück der Berliner Mauer, das im Ökumenischen  Zentrum an das gespaltene Deutschland erinnert.  

Danach wurde in der historischen Kapelle des Ökumenischen Zentrums weiter gefilmt. 

Zwei Stabsmitglider aus Brüssel aus zwei KEK-Kommissionen, KKME und KKG, waren in Genf zu den Filmaufnahmen.

Die Generalsekretärin der Kommission der Kirchen für Migranten in Europa, Doris Peschke, stand vor dem Hochkommissariat für Flüchtlinge in Genf und sprach über die Rolle der KKME, die sich für Flüchtlinge, die Rechte der Migranten auf Arbeit und gegen Menschenhandel einsetzt. 

Elizabeta Kitanović, die Exekutivsekretärin für Menschenrechte und Kommunikation der KEK-Kommission Kirche und Gesellschaft fand während ihres Interviews Schutz unter dem dreibeinigen Stuhl, der vor dem  Palais des Nations, dem europäischen Hauptsitz der UNO, an die Oper der Landminen erinnert. 

Sie sprach über die Rolle der KKG in ökumenischen sozial-ethischen Fragen und ihre Aktionen und anwaltschaftliche Vertretung bei der Europäischen   Union, dem Europarat, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa  and europäischen Angelegenheiten bei den Vereinten Nationen. 

Die Vollversammlungskoordinatorin Clarissa Balan liess dann die Kamera ins Ökumenische Zentrum zurückfahren, wo sie erzählte, wie sich  ihre schwierige Aufgabe gestaltet, eine Vollversammlung in einem andern Land zu organisieren und die Feinjustierung zwischen Genf und Budapest zu erreichen.

Das Fernsehteam fuhr dann mit dem Generalsekretär an die berühmte  Reformationsmauer in Genf im  Parc des Bastions und filmte die von allen Seiten sichtbare  Fontäne und die protestantische  Kathedrale  St. Pierre in der Altstadt von Genf, bevor es am gleichen Tag nach  Budapest zurückreiste.

Also Regenmäntel angezogen für die Arbeit, aber Hut ab für die Leistung des Fernsehteams!

Shooting in the rainShooting in the rain

Photo: Peter Kenny
Photo: Peter Kenny